LeseWunder 2020

LeseWunder
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zum youngCaritas LeseWunder:
 
1. Was ist das LeseWunder?
Kinder und Jugendliche lesen in einem festgesetzten Zeitraum so viele Bücher wie möglich. Vorher suchen sie sich persönliche Sponsor*innen, wie z.B. ihre Eltern, Großeltern, Geschwister, Bekannte oder Verwandte. Für jedes gelesene Buch spenden die Sponsor*innen einen frei gewählten Betrag. Je mehr Bücher gelesen werden, desto höher ist zum Schluss die Spende für die Caritas Familienhilfe oder an die Caritas Little Prince Zentren in Armenien, wo Kinder und Jugendliche gesundes Essen, Hausübungbetreuung und Beratungen jeglicher Art erhalten.
 
2. Wer kann mitmachen?
Alle Schulklassen, aber auch alle interessierten Hortgruppen, Pfarr- oder Firmgruppen, Sportvereine in der Diözese Innsbruck und alle, die Lust haben, anderen Menschen durchs Lesen zu helfen.
 
3. Wie meldet ihr euch an?
Dazu genügt eine Mail an youngcaritas@dibk.at mit dem Betreff „LeseWunder“.
Bitte gebt die folgenden Daten an:
Name der Schule/Gruppe/Verein…
Klasse
Name der Ansprechperson
Anzahl der Teilnehmer*innen
Alter der Teilnehmer*innen
 
4. Muss immer die ganze Klasse/Gruppe beim LeseWunder mitmachen?
Nein, es kann den Schüler*innen auch einzeln freigestellt werden mitzumachen. Gerne kann die Aktion auch an die Eltern zur Selbstanmeldung weitergeleitet werden – wir freuen uns auch sehr über einzelne engagierte Leser*innen.
 
5. Wie können die Schüler*innen ihre Sponsor*innen in den Leseprozess miteinbeziehen?
Um sich an die derzeitigen Auflagen zu halten, muss die Sponsor*innensuche der Jugendlichen bitte unbedingt TELEFONISCH oder ÜBER DIGITALE KOMMUNIKATIONSMITTEL erfolgen! Dennoch können die Sponsor*innen – Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel, andere Verwandte oder Freund*innen – beim LeseWunder eingebunden und vielleicht durch Videoanrufe oder Sprachnachrichten über den Fortschritt beim Lesen informiert werden.
 
6. Woher bekommt ihr neue Bücher?
Ab sofort sind grundsätzlich Büchereien wieder geöffnet. Ihr könnt teilweise auch weiterhin auf die digitalen Angebote der Bibliotheken zugreifen. Es genügt ein Mail mit Vor- und Nachname sowei Heimatgemeinde an ulb-buechereien@uibk.ac.at und ihr erhaltet einen Online-Zugang.
Außerdem bieten derzeit viele Buchhandlungen einen Online-Shop und einen Postversand von Büchern an. Unten findet ihr hierzu Infos.
 
7. Wie wird kontrolliert, ob ein Buch gelesen wurde?
Auch das kann individuell gestaltet werden. Ihr könnt euch Quizfragen zum Inhalt überlegen oder kleine Aufgaben zu einem Buch erstellen. Die Schüler*innen können eine Inhaltsangabe oder eine Charakterisierung der im Buch vorkommenden Personen schreiben. Oder ihr lässt diese „Kontrolle“ völlig weg und vertraut auf die Ehrlichkeit der Schüler*innen.
Ein weiterer Vorschlag wäre Antolin – ein Online-Programm zur Leseförderung in Schulen. Die Schüler*innen lesen ein Buch, beantworten Quizfragen zu diesem Buch und können mit jeder richtigen Antwort Punkte sammeln. Voraussetzung ist eine Lizenz, die von Lehrkräften, Schulen und Büchereien/Bibliotheken erworben werden kann. Nähere Infos zu Antolin findet ihr unter https://antolin.westermann.de/
 
8. Wohin gehen die Spenden?
Während der aktuellen Situation vergessen wir oft auf Familien, die es ohnehin nicht sehr leicht haben: Mehrlingsgeburten, Großfamilien, Einelternfamilien – diese Familien werden vom Entlastungsdienst der Caritas Familienhilfe das ganze Jahr über unterstützt. Auch in Zukunft sollen für dieses Angebot finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Doch was macht die Familienhilfe eigentlich?

"Es ist Freitag. Das Telefon im Büro der Familienhilfe klingelt und ein Familienvater meldet sich.

Seine Frau liegt mit einer schweren Erkrankung auf der Intensivstation. Der Pflegeurlaub des Vaters ist aufgebraucht – ein Projektabschluss für die Firma steht vor der Tür. Die drei kleinen Kinder im Alter von 4, 6, und 9 Jahren besuchen den Kindergarten, sowie die Volksschule. Zudem ist die 4 jährige Tochter an Grippe erkrankt. Ein schulisches Betreuungsangebot am Nachmittag würde bedeuten, dass die Kinder - in dieser ohnehin belastenden Zeit ohne Mama - zusätzlich auch ihren Alltagsrhythmus (Fußballverein, spielen mit den Freunden und Nachbarskindern,…) verlieren würden. Wie sich der Krankheitsverlauf der Mutter entwickelt ist ungewiss. Ein Besuch auf der Intensivstation ist für die Kinder nicht möglich.
 
Die Familie ist ratlos und überfordert mit der Gesamtsituation.
 
Für diese und ähnlich gelagerte Notsituationen, ist die Familienhilfe der Caritas Tirol oft letzter Rettungsanker. Ein Anker, der schnell und vor allem unbürokratisch angeboten wird.   
 
Sie ist Stütze und Fels in der Brandung für Familien in Notlagen. Geschulte und ausgebildete  Mitarbeiter*innen helfen bei den Hausaufgaben, das Essen wird miteinander gekocht und die Kinder können in Begleitung an Nachmittagsangeboten teilnehmen. Auch ein Besuch im Krankenhaus bei Mama wird nun möglich. Oftmals steht Familienhilfe auch „nur“ für Zuhören und eine starke Schulter zum Anlehnen und Ausweinen."
(Bernhard Neuner, Leitung Familienhilfe)
 
9. Sind die Spenden steuerlich absetzbar?
Ja, alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Schreibt uns dafür einfach eine Mail an youngcaritas@dibk.at mit den folgenden Informationen:
Name Sponsor*in
Adresse laut Meldezettel
Geburtsdatum Sponsor*in
Spendenbetrag
 
10. Wie kommen die Spenden zur Caritas?
Am Ende des Lesezeitraums können die Schüler*innen ihren Sponsor*innen mitteilen (ebenfalls TELEFONISCH oder ÜBER DIGITALE KOMMUNIKATIONSMITTEL), wie viele Bücher sie gelesen haben. Die Unterstützer*innen wiederum überweisen die vereinbarten Sponsor*innenbeträge direkt auf folgendes Konto:
Tiroler Sparkasse AG
Caritas der Diözese Innsbruck
IBAN: AT49 2050 3000 0014 3016
Zweck: youngCaritas LeseWunder 2020 Familienhilfe oder Little Prince Zentren
 
Bei Fragen zum LeseWunder meldet euch gerne bei uns. Wir arbeiten zwar in geringerem Ausmaß, sind aber unter 0043 676 8730 6111 oder youngcaritas@dibk.at erreichbar.
Bleibt gesund & alles Gute!