Das waren die 72h! - Ein großes DANKESCHÖN an alle! :)

72 Stunden Jugendliche

Grenzenloses Engagement bei den „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2018

 

72 Stunden lang haben sie alles gegeben und sind an ihre Grenzen gegangen: rund 500 Jugendliche, die sich in ganz Oberösterreich in 46 Sozialprojekten engagiert haben. TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen von „72 Stunden ohne Kompromiss“ ziehen eine äußerst positive Bilanz.

„72 Stunden ohne Kompromiss“ ist ein Projekt der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Zum neunten Mal in der Geschichte der größten Jugendsozialaktion Österreichs haben sich von 17. bis 20. Oktober 2018 etwa 500 oberösterreichische Jugendliche ins Zeug gelegt, um die Welt zu „fairändern“. Sie haben u. a. Gärten verschönert, Räumlichkeiten von Seniorenheimen und Jugendzentren einen neuen Anstrich verpasst, Unterkünfte von Flüchtlingen gemütlicher gestaltet, Verbandsmaterial und Medikamente für obdachlose Menschen organisiert, Nistkästen für Singvögel gebaut, ein Video zu den „Grenzen von Kirche“ gedreht, ein Oktoberfest für SeniorInnen organisiert, multikulturelle Begegnungen ermöglicht, in einem Sozialmarkt mitgeholfen und alten Menschen Zeit geschenkt. Bei alldem haben sie die Erfahrung gemacht, dass soziales Engagement doppelt bereichert: Die Unterstützten freuten sich über die Hilfe, die Jugendlichen profitierten von einzigartigen Begegnungen und Erfahrungen.

Judith Zeitlhofer MSc, Projektkoordinatorin für die Katholische Jugend OÖ und Gesamtverantwortliche, ist müde, aber überglücklich über das Ergebnis: „Auch wenn ich die ‚72 Stunden ohne Kompromiss‘ schon zum dritten Mal organisiere, bin ich jedes Mal wieder tief berührt, was während dieser Aktion alles passiert, welche Gespräche geführt werden, was an Arbeit geleistet und geschafft wird und welche zwischenmenschlichen Begegnungen stattfinden. Besonders bei den Projektbesuchen bekomme ich die positive Energie und Begeisterung aller TeilnehmerInnen mit – und dann weiß ich, dass sich die viele Arbeit jedes Mal aufs Neue lohnt.“

Auch Sarah Glatz M. A., Projektverantwortliche für die youngCaritas in Oberösterreich, zieht eine höchst positive Bilanz: „Wir von der youngCaritas kamen bei unseren Projektbesuchen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Was da ganz nach dem Motto „Challenge your limits“ alles innerhalb von 72 Stunden auf die Beine gestellt wurde, ist einfach unglaublich. Die Jugendlichen haben die Herausforderungen mit Bravour gemeistert und in Windeseile auch die Herzen der BewohnerInnen in den Caritas-Einrichtungen erobert. So viel Energie und Abwechslung belebte den Alltag und die Dankbarkeit war richtig spürbar. Wir sahen so viele strahlende Gesichter, und freuen uns, dass durch die Projekte einzigartige und wunderbare Begegnungen möglich wurden. In diesem Sinne ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!“
 

Begegnung mit neuen Lebenswelten

Bei den Projekten kamen die Jugendlichen mit Lebenswelten in Berührung, die ihnen sonst eher fremd sind. Sie begegneten alten Menschen, Menschen mit Beeinträchtigung, Haftentlassenen und AsylwerberInnen – und brachten viel Freude in den Alltag der Menschen. Umgekehrt wurden sie selbst durch neue Erfahrungen und Einsichten bereichert.

Etliche Projekte von „72 Stunden ohne Kompromiss“ fanden in Einrichtungen für SeniorInnen statt. Im Seniorenzentrum Franz Hillinger in Linz lernten Jugendliche den Alltag älterer Menschen kennen – und machten beim „Shoppen auf Rädern“ mit den alten Menschen die Erfahrung, wie wenig barrierefrei das Leben von RollstuhlfahrerInnen ist. Beim gemeinsamen Spielen und Plaudern kamen die Generationen einander näher. Anna meint im Rückblick: „Ich würde so neben der Schule nicht dazu kommen, ein Seniorenheim zu besuchen. Deshalb ist es sehr spannend für mich, mit den Leuten, die hier wohnen, Gespräche zu führen.“ Besondere Freude machte allen Beteiligten das gemeinsame Oktoberfest.

„O’zapft is“ hieß es auch im Seniorenheim Braunau, wo Jugendliche aus Braunau und Asylwerber ein zünftiges Oktoberfest für die BewohnerInnen auf die Beine stellten: mit Bier, Brezen und Weißwurst sowie Kaffee und Kuchen. Eröffnet wurde das Fest mit einem Platzkonzert der Stadtmusikkapelle Braunau. Die Jugendlichen bereiteten Spiele wie einen Nagelstock und ein Glücksrad vor, bei denen es auch Preise zu gewinnen gab. René (14) ist begeistert vom Projekt: „Man lernt viele neue Freunde kennen. Die alten Menschen haben mir während unserer Zeit im Seniorenheim erzählt, dass sie sich sehr darüber freuen, wenn junge Leute auf Besuch kommen und neuen Schwung mitnehmen. Das ist eine super Sache für Jung und Alt!“ Ali (19) ergänzt: „Ich war gerne dabei, da ich neue Menschen kennen lernen konnte und ich ihnen helfen durfte. Wenn man mit fremden Menschen zusammenarbeitet, dann lernt man sensibel zu sein und zu fühlen, was der andere gerade braucht und wie man ihn unterstützen kann. Diese Erfahrungen bereichern mich sehr.“

Im Seniorenwohnhaus Karl Borromäus der Caritas in Linz wurde der Eingangsbereich von einer Jugendgruppe aus Linz neu gestaltet. Jonas war bereits zum zweiten Mal bei der Jugendsozialaktion dabei und ist nach wie vor begeistert: „Es geht einfach darum, für andere etwas freiwillig zu machen und das Interesse der älteren Generation an uns Jüngeren ist wirklich toll.“

Im Seniorenwohnhaus Bad Hall der Caritas haben SchülerInnen des Gymnasiums Petrinum Farbe ins Haus und in den Alltag der SeniorInnen gebracht. Die BewohnerInnen waren glücklich über die Abwechslung, erzählten den Jugendlichen Geschichten über ihr Leben, beobachteten das Geschehen und genossen den Rummel. „Schade, dass es dieses Projekt nur alle zwei Jahre gibt. Sonst wären wir nächstes Jahr auch wieder dabei“, so die SchülerInnen begeistert.

Im Betreubaren Wohnen in Grieskirchen wurde von einer Jugendgruppe aus Gallneukirchen der Aufenthaltsraum neu gestaltet. Dabei kam aber auch die Begegnung mit den BewohnerInnen nicht zu kurz: So wurde bei einem „Fotoshooting“ von jedem Bewohner und jeder Bewohnerin des Hauses ein tolles Foto für die Wandgestaltung gemacht.

Auch in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen legten sich die Jugendlichen 72 Stunden lang mächtig ins Zeug. Sie verschönerten Gärten und gestalteten einen Betonbalkon mit wunderschönen Mosaiken. Sogar ein Karaokeabend mit Disco wurde bei invita Buchkirchen organisiert. Lena dazu: „Man lernt etwas fürs Leben, tritt mit besonderen Menschen in Kontakt und wächst auch manchmal über sich selbst hinaus.“ Bei invita Neukirchen am Walde freuen sich die BewohnerInnen über eine neu gestaltete Feuerstelle. „Ich freu mich so, dass wir endlich eine gemütliche Lagerfeuerstelle bekommen haben. Ab jetzt können wir die schönen Abende im Sommer auch im Freien nutzen oder uns sogar mal eine Wurst grillen“, so eine Bewohnerin begeistert.

Kindergärten profitierten ebenfalls vom Engagement der Jugendlichen. In Baumgartenberg schuf eine Jugendgruppe aus Bad Ischl kreative Spielmöglichkeiten im Garten, in Kremsmünster verpassten Schülerinnen der HLW Steyr dem Holzspielhaus und dem Klettergerüst im Garten einen neuen Anstrich. Im Kindergarten Schwalbennest in Linz legten Schülerinnen der HLW Rohrbach einen Tastweg für die Kinder an. Überall wurden die engagierten Jugendlichen mit strahlenden Kinderaugen belohnt – auch Lieder und kleine Basteleien gab es als Dankeschön.

Unter den Jugendlichen sind zahlreiche „Wiederholungstäter“. Eine Schulklasse aus dem BORG Schärding verzichtete sogar extra auf eine weitere Exkursion in diesem Schuljahr, um an den „72 Stunden ohne Kompromiss“ teilnehmen zu können. Wenn das kein außergewöhnliches Engagement ist!

 

Soziales Engagement mit Blick über den Tellerrand

Bei den „72 Stunden ohne Kompromiss“ erlebten die Jugendlichen, dass soziales Engagement den eigenen Horizont weitet, erfüllend ist und auch Spaß macht. Immer bedeutet es einen Blick über den Tellerrand und macht deutlich, dass die Verantwortung nicht an der eigenen Stadt- oder Landesgrenze aufhört.

Mehrere hunderte Kilo Kekse buken 26 Schülerinnen aus Feldkirchen auf dem Erlebnishof Kumplgut in Wels. Sie werden beim Kekserlmarkt des Kumplgutes verkauft und tragen dazu bei, den Betrieb der Einrichtung für einige Monate zu finanzieren. Für eine Kostprobe kam auch Ö3-Moderator Robert Kratky mit seinem Team vorbei – die Überraschung bei den Keksbäckerinnen war groß!

Für Menschen ohne Versicherung bzw. für obdachlose Menschen engagierten sich SchülerInnen aus dem BORG Schärding. Bei einer „Aktion Kilo“ sammelten sie Medikamente und Verbandsmaterial für das neu gekaufte Help-Mobil der Caritas und organisierten auch das Einweihungsfest des Help-Mobils. „Ein Herr hat uns um 60 Euro Schmerztabletten und Cremes gekauft – das ist echt viel Geld, das er fürs Help-Mobil ausgegeben hat“, ist Jonas begeistert. Alex berichtet, dass es mit der Zeit leichter fiel, die PassantInnen anzusprechen, ob sie fürs Help-Mobil etwas einkaufen wollen.

Im Projekt „Arbeit ist kein Kinderspiel“ beschäftigten sich SchülerInnen aus dem Gymnasium Schärding mit der Situation von Kindern in Myanmar. Die Jugendlichen unterstützten das Hilfswerk ora international Österreich 72 Stunden lang bei der Vorbereitung und Durchführung des wöchentlich stattfindenden Flohmarkts. Mit Präsentationen brachten die 72-Stunden-TeilnehmerInnen den BesucherInnen des Flohmarktes die Schicksale von Kindersoldaten, Kindern in Prostitution oder im Drogenhandel in Myanmar näher und stellten Projekte zu deren Schutz vor.

In einem Videoprojekt setzten sich SchülerInnen des BORG Schärding mit den Sustainable Development Goals (globalen Nachhaltigkeitszielen) der Vereinten Nationen auseinander. Diese Ziele gelten als bisher bester Kompromiss in der internationalen Nachhaltigkeitspolitik. Die Staaten und deren Bevölkerung sollen die Verantwortung für das Erreichen dieser Ziele übernehmen. Der Erfolg der SDGs hängt aber auch davon ab, wie diese in der Gesellschaft angenommen und eingefordert werden. Für zwei Kurzvideos griffen die Jugendlichen Punkt 11 (Nachhaltigkeit in Städten) und Punkt 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) heraus. In anderen Bundesländern wurden die anderen Themen der 17 Punkte umfassenden Agenda bearbeitet und ebenfalls Videos mit je 75 Sekunden gedreht und geschnitten. Ein nachhaltiges Österreich-Projekt!

Eine weitere „Filmcrew“ beschäftige sich im Jugendzentrum Gewölbe in Steyr mit den „Limits of Church“. Die Ansprüche der jungen Leute an sich selbst waren hoch, soll der Kurzfilm doch als Einstieg beim Diözesanforum im November gezeigt werden. Dort werden etwa 200 kirchliche MitarbeiterInnen im Rahmen des Zukunftswegs der Katholischen Kirche in Oberösterreich an einer diözesanen Neuausrichtung weiterarbeiten. Bischof Manfred Scheuer, der auf Dekanatsvisitation in Steyr war und die Jugendlichen bei der Arbeit besuchte: „Ich bin begeistert, mit wie viel Engagement und Kreativität und mit wie viel Durchhaltevermögen Jugendliche ans Werk gehen!“

Jugendliche aus Zipf setzten sich mit dem Projekt „Voice of the poor“ zur Situation von Menschen in Kalkutta auseinander. Sie recherchierten und sammelten Fakten für eine Ausstellung, die sie zunächst mit viel Begeisterung im Einkaufszentrum Varena und danach bei zwei Konzerten des Zipfer Jugendchores präsentierten.

 

Kultur- und länderübergreifendes Miteinander

Flüchtlinge haben viele Jugendliche bisher nur aus den Medien gekannt. Die Begegnung mit konkreten Menschen bei den „72 Stunden ohne Kompromiss“ war für viele ein Aha-Erlebnis.

Im Flüchtlingshaus am Linzer Bindermichl wurden die Eingangsbereiche der Häuser gemeinsam mit den BewohnerInnen bunt und einladend gestaltet. „Es ist toll, wenn man Menschen unterstützen und sich mit seiner Kreativität austoben kann”, meint Magdalena, die sich in diesem Projekt engagiert hat. Hanna und Nadja: „Es ist einfach cool, dabei zu sein, gemeinsam an einem großen Ziel zu arbeiten, die Klassengemeinschaft zu stärken und eine andere Sicht zu bekommen.“ Das Highlight war für Jugendliche und BewohnerInnen ein gemeinsamer Ausflug mit dem Schiff und ein leckeres Picknick.

Auch beim gemeinsamen Kochen, etwa im Flüchtlingshaus Saxingerstraße in Linz, kamen Jugendliche und BewohnerInnen einander näher. Die 72-Stunden-TeilnehmerInnen waren begeistert von der kulinarischen Rundreise, von den interessanten Begegnungen und vom Spielen mit den Kindern. „Ich war erstaunt, wie warm und gemütlich dieses Flüchtlingshaus ist und wie herzlich wir empfangen wurden, unter anderem von ganz vielen Kindern“, berichtet Elisabeth.

In der Pfarre St. Georgen an der Gusen trafen junge Asylwerber auf Jugendliche aus dem Gymnasium St. Georgen, um sich mit dem Thema Flucht und Asyl zu beschäftigen. Das Ergebnis: eine Kunstinstallation gegen das Vergessen. Die Jugendlichen führten zunächst Interviews mit den Asylwerbern. Was sie dabei erfuhren, ging den Jugendlichen sehr nahe. „Jeder hat seinen Rucksack zu tragen – manche mehr, manche weniger. Und bei manchen ist er so schwer, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie das zu tragen ist“, meint Siddartha nachdenklich. „An einzelnen Schicksalen hab‘ ich die ganze Situation noch einmal viel klarer sehen können“, ergänzt Leonie. Clara meint: „Endlich mal mit Leuten reden, die sich auskennen – das hat gut getan in unserer Zeit, wo zum Thema Flucht und Asyl so viele Halbwahrheiten und Gerüchte verbreitet werden.“ In einem weiteren Schritt überlegten sich alle zusammen ein Konzept für eine Kunstinstallation, die an jene Menschen erinnern soll, die in den letzten Jahren und Monaten aus Österreich abgeschoben wurden oder weiter geflüchtet sind. Aus sechs Metern Stacheldraht und ca. 100 kg Holz wurde von den Jugendlichen ein Zeichen gesetzt. Um den Austausch noch weiter zu forcieren, gab es drei internationale Kochsessions und ein Fußballmatch. „Sprache spielt manchmal kaum eine Rolle – zum Beispiel beim gemeinsamen Fußballspielen oder beim Kochen”, bemerkte Samuel. So kam trotz der ernsten Thematik auch der Spaß nicht zu kurz. Für die Jugendlichen war es ein interessantes, aber auch emotionales Projekt. Das Miteinander und die intensive Auseinandersetzung hat die Jugendlichen verändert. Teilnehmerin Leonie: „Das Thema Flucht bedeutet für jeden etwas anderes. Aber nach diesen drei Tagen bedeutet es für mich schlicht und einfach mehr.“ Was nimmt sich Paul aus dem Projekt mit? „Ich will lernen, NEIN zu sagen und widerständig zu sein, wenn unsere Gesellschaft inhuman zu werden droht. Wenn mich in vielen Jahren meine Kinder oder Enkel fragen: ‚Was hast DU eigentlich damals 2018 gemacht?‘, dann will ich nicht sprachlos sein.“ Und Ishak ergänzt: „Religion und Herkunft sind zwar wichtig, sollten aber nicht über Menschen bestimmen. Begegnung ist nicht ‚Wir und die anderen‘, sondern ‚wir und ein neuer Teil von uns‘.“

Eine „bayerisch-oberösterreichische Kooperation“ war ein Projekt in Freistadt. Sieben Jugendliche aus Bayern und sieben Jugendliche aus dem Gymnasium Freistadt lernten die Arbeit der Volkshilfe kennen und begegneten jenen Menschen, die dort einkaufen bzw. im Betreuten Wohnen leben. Schnell wuchsen die Jugendlichen dabei zu einer Gruppe zusammen. Die meisten waren zum ersten Mal bei den „72 Stunden ohne Kompromiss“ dabei, zeigten sich aber schon nach wenigen Stunden begeistert.

 

 

Alle Projekte in einer Online-Zeitung

Ein Besprechungsraum im Linzer Diözesanhaus verwandelte sich für 72 Stunden in die Redaktion der 72-Stunden-Online-Zeitung. Drei Jugendliche und Begleiterin Stefanie Hinterleitner arbeiteten auf Hochtouren, um pünktlich zum Projektende eine umfangreiche Online-Zeitung mit Berichten und Bildern von allen Oberösterreich-Projekten herauszubringen. Dabei schaute ihnen ein prominenter Besucher über die Schulter: Papst Franziskus ließ es sich nicht nehmen, den Fortschritt der Zeitung mitzuverfolgen. :)

 

Das Ergebnis findet sich unter https://www.dioezese-linz.at/72h/2018/72h-online-zeitung

 

 

Infos zu allen Projekten in OÖ finden Sie unter www.dioezese-linz.at/72h

 

Fotos: © Diözese Linz / Haijes (honorarfrei)