In einem spannenden Weblog schildern insgesamt 14 AutorInnen ihre Sicht der Dinge. Was bewegt sie, womit kämpfen sie, worauf hoffen sie?
Im Rahmen der Caritas-Aktion „Soziale Manieren“ kommen Menschen zu Wort, die am Rande der Gesellschaft stehen – und doch mittendrin. Ehemalige Junkies, SchmerzpatienInnen und Streetworker hauen gemeinsam in die Tasten, um mit gängigen Klischees zu brechen.
„Ich will meine negativen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen unter Kontrolle bringen, mein Selbstbewusstsein stärken, die Angst vor Ablehnung und meine Schuldgefühle aus meinem Leben verbannen. Ich muss mich nicht mehr schlecht fühlen, weil ich früher falsch gehandelt habe“. So lautet ein Auszug aus dem Tagebuch von Sigrid H., die Einblicke in ihren Alltag als Schmerzpatientin gewährt. Nicht selten fühlt sich die Autorin als „asozial“ abgestempelt – ein Attribut, das vielen so genannten „Randgruppen“ zugeschrieben wird.
Dem Abbau derartiger gesellschaftlicher Vorurteile hat sich die Aktion der Caritas verschrieben. So soll das Weblog die breite Bevölkerung für die Lebensumstände von „Randgruppen“ sensibilisieren. Gleichzeitig dient es als Dialogforum, aus dem Betroffene neuen Mut schöpfen. Prädikat: Lesenswert!
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