5P- Dreihackengasse - Wir helfen Menschen in Not

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Wie können wir Anliegen und Ziele des Projektes "Schule ohne Rassismus" als 5P-Klasse umsetzen?

Das von der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus mit verschiedenen Schulen durchgeführte Projekt fördert den Blick über den Tellerrand des eigenen Lebens und möchte auch zu Zivilcourage ermuntern. Ein Teil der 5P-Klasse des BG/BRG/MG Dreihackengasse entschied sich beides aufzugreifen und für Menschen in Not etwas zu tun. Damit das "etwas" zielorientiert umgesetzt werden kann, setzten sich die Schülerinnen mit der youngCaritas in Verbindung. Nach einem Beratungsgespräch in der "Caritas-Zentrale" entschied sich die Gruppe, für das Haus FranzisCa Sachspenden zu sammeln. Dieses Sammeln führte die Gruppe in der Schule, in der Nachbarschaft und nach erteilter Bewilligung an einem Samstag im Juli bei der Hoferfiliale am Lendkai in Graz durch. Die Schülerinnen waren von der großen Bereitschaft der Menschen, etwas für das Haus FranzisCa einzukaufen, überrascht. Besonders freuten sie sich über Lob der Menschen: "Das ist wirklich toll, dass ihr das macht!" Es gab auch ein paar Leute, die Eis, Obst oder eine Brezel für die Schülerinnen miteinkauften. Jede der Schülerinnen stand einige Stunden vor der Filiale, fragte Menschen, ob sie ein wenig Zeit hätten und informierte sie über die Aktion. Herzlich bedanken wir uns bei der Hofer-Leitung, dass sie uns die Erlaubnis für diese Aktion erteilten!
Am Montag, dem 03. Juli brachten wir dann alle Sachspenden zum Haus FranzisCa. Mehrere Autofahrten waren notwendig, damit alles von der Schule ins Haus transportiert werden konnte. Als alles verstaut war, erfuhren wir von der Leiterin des Hauses, Mag. Carmen Brugger, noch ein paar Informationen zum Haus.

"Mir ginge es darum, etwas Gutes für meine Mitmenschen zu tun! Es ist wichtig, auch etwas zurückgeben zu können. Wir sollen dabei auch lernen, hilfsbereit zu werden und etwas Gutes zu tun." (Nada)
"Es hat mich sehr glücklich gemacht, wie wir beim Hofer waren und Spenden gesammelt haben. Viele Leute waren sehr freundlich und haben so viel als möglich gekauft. Aber es gab auch Menschen, die uns ignoriert haben und einfach weitergegangen sind." (Relinda)
"Ich habe zuerst gedacht, das Haus FranzisCa wäre ein kleines Haus und da gäbe es nicht so viel Platz, doch es ist ganz anders und man würde sich dort wohl fühlen" (Relinda)
"Der Besuch im Haus FranzisCa hat mir sehr gefallen. In diesem Frauenwohnhaus können nicht nur Frauen, die geflüchtet sind, sondern auch Frauen, die zu Hause nicht sicher sind, wohnen. Es ist auch toll, dass es Menschen gibt, die gerne helfen. Das Haus FranzisCa kümmert sich gut um die Frauen und Kinder. Was ich auch sehr gut fand ist, dass den Frauen und Kindern auch ein wöchentliches Programm angeboten wird." (Sadia)